Die Grundschule am Wiedenhof in Waldbröl (Zeichnung)

Vom Korn zum Brot

Ausflug der Klasse 3a nach Schloss Homburg

Fragen über Fragen:

  • Wo kommt denn das Brot her?
  • Woraus besteht Brot?
  • Welche Getreidearten wachsen bei uns? - Wie kann ich die verschiedenen Arten unterscheiden?
  • Welche Erntegeräte benutzt man heute? - Na, ist doch klar! Einen Mähdrescher!
  • Wie wurde früher das Getreide geerntet?

Wie ihr wisst: „Wer nicht fragt, bleibt  _ _ _ _!“

 

 

Wir, die Klasse 3a, haben uns gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Scheffe und Frau Sattler

als Detektive auf die Suche begeben und haben den Weg des Korns bis hin zum Brot verfolgt.

 

Während unserer Detektivsuche haben wir einen Ausflug in die Vergangenheit gemacht und herausgefunden, wie die Bauern früher Getreide anbauten, ernteten und Brot backten.

 

Hast du Lust, dir die Ergebnisse unserer Spurensuche anzuschauen?

 

Viel Spaß wünschen dir die Spürnasen der Klasse 3a!    

Im September 2010 machten wir gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Scheffe und der Klasse 3c einen Ausflug nach Schloss Homburg und besichtigten dort die historische Getreidemühle und die Museumsbäckerei.

Endlich waren wir auf der richtigen Fährte und man erklärte uns, wie früher aus Korn Mehl machte und später daraus Brot backte.

Das war sehr interessant, aber auch ganz schön anstrengend! Du fragst dich: "Warum anstrengend?" Schau´dir mal unsere Ergebnisse an!

Der Boden

Zuerst musste der Ackerboden gepflügt und geeggt werden, denn die Erde musste schön aufgelockert sein bevor man säte. Dannach konnte der Bauer mit der Aussaat beginnen.

Die Aussaat

Man füllte die Wanne mit Getreidekörnern, trug die Wanne am Körper und streute mit der Hand die Körner auf das Feld.

Damit die Körner fest im Erdreich liegen blieben, ging der Bauer anschließend mit einer Walze über das Feld.

Die Getreideernte

War das Getreide reif, konnte geerntet werden. Mit Sicheln und Sensen wurde das Getreide abgeschnitten, zu Garben zusammengebunden und mit dem Leiterwagen nach Hause gefahren.

Aber wie kommt das einzelne Korn aus der Ähre raus?

 

Hierzu benutzte man früher einen „Dreschflegel“.

Wie das Erntegerät aussieht, siehst du im Bild.

Wir haben auch Körner aus Ähren gedroschen, aber das ist sehr mühsam und anstrengend.

Damit wir schneller waren, haben wir uns abgewechselt.

Dies ist das Ergebnis unserer Arbeit: Körner

Früher gab es den Beruf des „Dreschers“. Beim „Drescher“ bekamen die Bauern

einen Dreschtermin. Das Korn wurde in Säcke gefüllt und nach Hause gebracht.

In früheren Zeiten trennte die Windfege die Spreu vom Korn.

Diese Maschine siehst du rechts im Bild.

Das Mehl

Zum Backen brauchte man Mehl. Auch wir kennen das Mehl aus der Tüte.

Aber wie macht man aus Körnern Mehl?

Wir zeigen es dir!

Nimm einen Stein und reibe ihn fest über die Körner.

Achtung: Du brauchst eine Unterlage damit das feine Mehl nicht verloren geht.

Auch wir kamen ganz schön ins Schwitzen.

Die Mühlen

Seit über 800 Jahren nutzen die Menschen die Kraft von Wind und Wasser um Getreide zu mahlen.

Ein Bild der historischen Getreidemühle in Nümbrecht findest du hier.

 

Vielleicht kennst du das Lied: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…“

 

 

Die gefüllten Mehlsäcke wurden früher vom Bäcker oder

den Dorfbewohnern in der Mühle abgeholt.

Die Bäckerei

Arbeit an der frischen Luft machte nicht nur die Leute damals hungrig.

Auch wir hatten Hunger und besuchten den Bäcker.

Der Bäcker weihte uns in die Kunst des Backens ein und backte vor unseren Augen frisches Brot und Brezeln.

Es schmeckte wunderbar!

Abschließend erkundeten wir Schloss Homburg und seine Umgebung.

Es war ein schöner Tag!